Projekte

Die von Suizos PRO Indios finanzierten Projekte in Guatemala befinden sich in den Dörfern San Jerónimo Chuaxán und San Juan (beide im Dept. Sacatepéquez) und in Guatemala Stadt. Einheimische Ordensschwestern stehen uneigennützig im Dienste extrem armer Indígena-Kinder, ihrer Mütter und/oder Väter, Kranker und Alleinstehender.

in San Jerónimo Chuaxán:
  • unterhalten die Schwestern einen (werk-)täglichen Comedor (Mittagstisch) für 150–200 teils unterernährte Kinder.

in San Juan Sacatepéquez:
  • händigen die Schwestern den Bedürftigen an Werktagen ein Mittagslunchpaket aus.
  • führen die Schwestern ein Nähatelier für 50 bis 60 Mütter. Dadurch soll deren Eigenständigkeit gefördert werden, indem sie die Erzeugnisse verkaufen und mit dem Erlös ein wenig zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Talentierteren Müttern wird während zwölf Monaten ein vierteiliger Kurs angeboten, aus dem dann die besten Teilnehmer die Chance erhalten, ihrerseits selbst Unterrichtende zu werden.
  • allen Hilfesuchenden stehen die Schwestern bezüglich Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Ernährung etc. beratend und helfend zur Seite, überwachen das Wachstum und Gedeihen der Allerkleinsten, alphabetisieren interessierte Mütter und die Kinder - die letzteren als Vorbereitung auf den Schuleintritt.
  • unterhalten die Schwestern eine Tagesstätte für 4- bis 5jährige aus verwahrlosten Verhältnissen. Diese Tagesstätte besteht seit 2015 im neu gestalteten Zentrum, das von Suizos PRO Indios dank eines beachtlichen Legats im Jahr 2014 völlig aus- und umgebaut werden konnte.
  • aktuell werden 21 Primar- und Sekundarschüler sowie 26 Schulabgänger unterstützt; sie stammen allesamt aus mittellosen Familien. Bei den Schulabgängern handelt es sich um Jugendliche, die begierig sind auf eine Weiterbildung (Fachausbildung, Lehrerseminar, Universität). Suizos PRO Indios übernimmt die Nebenkosten, d.h. Schulgeld, Bücher, allenfalls die Transfertspesen.

in Guatemala Ciudad (Hauptstadt):
  • unterhalten die Schwestern einen Hort für Strassenkinder, welche aus den Favelas stammen; die Kinder sind 3- bis 5jährig. Diese Kinder erhalten dadurch eine Tagesstruktur, die sie vor dem Abgleiten in die Kriminalität zu schützen vermag. Ihnen wird Zuwendung und das nötige Selbstvertrauen ins Leben vermittelt. Nach dem Mittagessen werden die Kinder normalerweise von einer von der Arbeit kommenden Mutter abgeholt. Ob den später schulpflichtigen Kindern die Kosten an einem gut geführten Colegio bezahlt werden können, muss Suizos PRO Indios von den jeweiligen Spendenerträgen abhängig machen. Aktuell kann Suizos PRO Indios die Colegio-Kosten für 17 Knaben und Mädchen übernehmen, und es zeigt sich, dass die ausgewählten, als besonders intelligent erkannten Kinder hoch motiviert sind und sich mit ausgezeichneten Schulnoten bedanken. 

Impressionen aus den Projekten

Mithelfende Mütter in der Küche beim Zubereiten des Mittagessens.
Geschützt im Hort erleben die Strassenkinder unbeschwertes Kindsein.
Auch Mütter wollen lesen und schreiben lernen.
Die frisch ausgebildete Nählehrerin als kritische Beobachterin.
Sie freut sich sichtlich an der neuen elektrischen Nähmaschine.